Das Grosse Pawann wahanna

 

Bei der folgenden Dichtung handelt es sich um einen uralten Gesang der Transilurier, der bei Ausgrabungen in der transsilurischen Provinz Gehym entdeckt wurde. Die Dichtung, auf das Jahr 2035 vor Treslock geschätzt, wurde wohl mit Hilfe eines erhitzten Vorläufers des Zahnstochers aus Feuerstein in die chitinartige Haut eines transsilurischen Schabrackenwarans eingeritzt, die durch günstige Umstände als Fossil erhalten blieb. Das Original ist zur Zeit im frühgeschichtlichen Museum von Silla (früher Silura) ausgestellt und soll im Oktober 2019 bei Sotheby’s versteigert werden. Der Sinn des fünfstrophigen Werks liegt völlig im Dunkeln, da die transilurische Sprache bis heute nicht entschlüsselt werden konnte. Klang und Wortwahl deuten aber auf einen Freudengsang hin.

 

 

Das Grosse Pawann wahanna

 

Pawann wahanna eriz plo

 tse nuga plara to

Tse niba negi tsara ti

he krita laralo!

 

Pawann wahanna hega tsi

 in hiba huba bo

pla mink alekko hera mi

e hipeti hopeti po

 

Pawann wahanna hinga hi

e krita plenga hui

pehetti tanga kini bi

te opa kriti pfui

 

Pawann wahanna unga ü

ill gaga gro tse tno

behelli vinga emba tü

en sorgo damo klo

 

Pawann wahanna ra ta zoing

na humba eggi ä

i krita hula onga boing

en zumba tätärä

 

© 2013 Norbert Golluch